Welche Vision haben die großen Unternehmen von ihrem Büro nach COVID?

Julia van Ramshorst
Welche Vision haben die großen Unternehmen von ihrem Büro nach COVID?

Das Coronavirus verändert viel in unserem Leben. Nicht nur die soziale Interaktion ist stark betroffen, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten, ändert sich rapide. Die Arbeit von zu Hause aus ist für viele Arbeitnehmer der neue Standard. Das hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmen beginnen, kritisch über ihre Büroräume nachzudenken. Vielleicht ist das auch für Sie ein Thema, über das Sie sich viele Gedanken machen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bürogebäude. Einige Bürogebäude werden geschlossen, andere werden erweitert oder umgestaltet.

Mehrere Unternehmen untersuchen, was die strukturelle Heimarbeit für ihre derzeitigen Büroräume bedeutet. Nieuwsuur führte eine Umfrage unter den 25 größten Arbeitgebern in den Niederlanden durch, um herauszufinden, wie sie sich die Nutzung ihrer Büros nach dem Jahreswechsel vorstellen. In diesem Blog erörtern wir eine Reihe auffälliger Veränderungen in den Büroräumen führender Unternehmen in den Niederlanden. Welche Vision haben sie für ihr derzeitiges Büro? Wir haben es für Sie herausgefunden;

ABN AMRO

Wir kennen ABN AMRO als eine der größten Banken in den Niederlanden. Bei mehr als 19.000 Mitarbeitern muss natürlich genügend Platz vorhanden sein, um allen einen eigenen Arbeitsplatz zu bieten. Seit der Corona-Krise arbeiten die meisten Mitarbeiter von zu Hause aus. Nicht weniger als 80 Prozent der Mitarbeiter geben an, dass sie damit zufrieden sind und dies auch so beibehalten möchten. Auch ABN AMRO hat damit keine Probleme, da das Arbeitsaufkommen nicht gesunken ist. Die Frage ist also, was mit den Bürogebäuden geschehen wird.

Der Büroflächenbedarf von ABN AMRO wird voraussichtlich um 40 % sinken, wie die Bank selbst sagt. Das ist fast eine Halbierung des derzeitigen Platzbedarfs. Große Parkplätze werden wegfallen, und der Raum, der in den Bürogebäuden genutzt wird, wird überarbeitet. So wird es in Zukunft mehr Treffpunkte und weniger Arbeitsplätze geben. Die Möglichkeit, im Büro zu arbeiten, bleibt bestehen. Viele Arbeitnehmer geben an, dass sie gerne für zwei oder drei Tage ins Büro kommen würden, wenn sie dies wünschen. Es gibt aber auch immer noch Arbeitnehmer, die einfach fünf Tage im Büro verbringen werden, weil sie zu Hause nicht den Platz oder die Ruhe haben, um konzentriert arbeiten zu können.

TomTom

Nach Ansicht von TomTom wird die Nutzung des Büros nicht mehr so sein, wie sie vorher war. TomTom, ein bekannter internationaler Akteur im Bereich der Ortungstechnologie, war bereits zu Beginn von COVID-19 in China betroffen. Seitdem arbeiten immer noch alle 4.500 Mitarbeiter, verteilt auf 30 verschiedene Länder, von zu Hause aus.

Seit Beginn der Pandemie hatte TomTom die Absicht, ein Programm für neue Mitarbeiter einzurichten. Dies geschah vor allem deshalb, weil die Anwerbung, Einstellung und Einarbeitung für TomTom ein schwieriger und intensiver Prozess ist. Das Unternehmen möchte seine neuen Mitarbeiter wirklich in die Unternehmenskultur eintauchen lassen. Es wurde schnell festgestellt, dass sich die monatelange Heimarbeit wegen COVID-19 sowohl auf neue Mitarbeiter als auch auf die übrige Belegschaft negativ auswirkte. TomTom entwickelte daher auch ein internationales Wohlfühlprogramm, in dem Beschwerden wie Stress oder Burnout angesprochen werden können. Bei Bedarf wurden dann spezielle Unterstützungsprogramme eingesetzt.

Aktivitätsorientiertes Arbeiten

Darüber hinaus wurde untersucht, inwieweit die Mitarbeiter ins Büro zurückkehren wollten. Zuvor arbeiteten alle Mitarbeiter im Durchschnitt 4 bis 5 Tage in der Hauptverwaltung an der Ruyterkade in Amsterdam. Die Untersuchung ergab jedoch, dass die meisten Mitarbeiter nicht in die alte Situation zurückkehren wollen.

Aus diesem Grund hat TomTom seine eigene Strategie für die Zeit nach dem Zusammenschluss entwickelt: das aktivitätsorientierte Arbeiten. Das bedeutet, dass in Zukunft jeder Mitarbeiter selbst entscheiden wird, wann er ins Büro geht. Sie sind völlig flexibel und in Absprache mit dem Rest des Teams ist alles möglich, was den Standort und die Arbeitszeiten betrifft. Infolgedessen werden auch die Büros umgestaltet, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, dass es Spaß macht, ins Büro zu kommen. Es wird mehr flexible Räume und Treffpunkte wie Kaffeeecken und Brainstorming-Räume geben. Dies wurde bereits in Indien und Frankreich umgesetzt. Die Neugestaltung der Büros in Amsterdam und Eindhoven ist noch in der Planung.

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Office space for rent at the Huizingalaan Amsterdam

Office space for rent located on Johan Huizingalaan 763a, Amsterdam

Achmea

Bei Achmea möchte man die Quadratmeterzahl der Büroflächen reduzieren, hält es aber für unverantwortlich, dies sofort zu tun, ohne vorher eine Untersuchung durchzuführen. Aus diesem Grund arbeiten sie jetzt an Pilotprojekten. Das bedeutet, dass sie zunächst prüfen, wie sie die Arbeit von zu Hause aus in allen Bereichen so einfach und effizient wie möglich gestalten können. Wenn dies erfolgreich ist, werden mehr Achmea-Mitarbeiter die Möglichkeit erhalten, dauerhaft von zu Hause aus zu arbeiten.

Ob Achmea die Quadratmeter dann verkaufen oder untervermieten will, ist noch nicht ganz klar. Die Anzahl der Quadratmeter wird sich aber reduzieren, wenn die Piloten gut laufen und es somit keine Erweiterung geben wird. Wenn die Piloten gut laufen, soll das Büro nur noch für Besprechungen und Treffen genutzt werden, sodass eine Verbindung zum Unternehmen bestehen bleibt. Die Arbeit wird dann zu Hause erledigt. Mitarbeiter, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, werden natürlich weiterhin das Büro besuchen können.

Triodos Bank

Triodos Bank has also already managed to take significant steps to reduce its square footage. They were one of the first to take action. Initially they had three office buildings in use: one in Driebergen and two in Zeist. Now that there is also more focus on sustainable offices, they decided to keep only the sustainable office in Driebergen in use. Triodos Bank employs over a thousand staff, but the office can only accommodate 550. The intention here is also that the office will only be used by co-workers who really need it, and for any meetings. After a survey among the employees, it turned out that the majority of the team is quite happy at home. They would still like to come to the office once in a while to meet colleagues and customers.6

AFAS Software

Eine der inspirierendsten Veränderungen in Bezug auf die Büroräume ist die von AFAS Software. Sie haben sich vollständig in die "neue Normalität" gestürzt. Was genau bedeutet das? Wo ein Büro früher vor allem als Arbeitsplatz genutzt wurde, ist es jetzt als innovative Idee eingerichtet, in der die Mitarbeiter den Raum haben, den sie brauchen, um sich zu entfalten, um zu arbeiten, wo es möglich ist, aber auch um zu entspannen.

Büro zum Arbeiten und Entspannen

Das Büro von AFAS Software besteht nun aus etwa 20 % Arbeitsplätzen, an die sich die Mitarbeiter wenden können, wenn sie im Büro arbeiten möchten oder nicht die Möglichkeit haben, zu Hause zu arbeiten. Der Rest des Raums wird unter anderem für Kundenschulungen und die Präsentation neuer Software genutzt. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Fitnessraum oder einen Meditationsraum zu nutzen. Natürlich darf auch der Landschaftspark, in dem sich das Gebäude befindet, nicht fehlen. Im Grunde ist dies ein Büro geworden, in dem man sich entspannen und den Kopf frei bekommen kann, aber auch ein Ort, an dem man Kunden begleiten kann.

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Office space for rent in Rotterdam at the Hofplein 20

Office space for rent located on Hofplein 20, Rotterdam

VodafoneZiggo

Derzeit hat VodafoneZiggo über 7.500 Mitarbeiter. Sie erlauben allen - mit Ausnahme von Mechanikern und Verkäufern - an zwei bis drei Tagen pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Das bedeutet, dass die Bürostandorte weniger besetzt sein werden, denn auch hier ist das Arbeiten von zu Hause aus sehr beliebt. VodafoneZiggo wird jedoch keine Bürostandorte schließen oder verkaufen. Es wird jedoch darüber nachgedacht, bestimmte Etagen unterzuvermieten. Das bedeutet, dass das Bürogebäude weiterhin VodafoneZiggo gehört, aber dass ein anderes Unternehmen einen Mietvertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen abschließen kann, um diese Etage zu nutzen. Auf diese Weise kann VodafoneZiggo monatliche Einnahmen erzielen, ohne selbst etwas zu verlieren.

Was machen die anderen Unternehmen in den Niederlanden?

Es wird erwartet, dass sich viele Unternehmen dafür entscheiden werden, ihr Bürogebäude unterzuvermieten oder (einen Teil davon) umzugestalten. Denn immer mehr Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, was ihnen sehr entgegenkommt.

In manchen Fällen ist es nicht möglich, von zu Hause aus zu arbeiten, oder man arbeitet im Büro immer noch produktiver. Manche Mitarbeiter müssen auch die Möglichkeit haben, direkt mit ihren Kollegen aus verschiedenen Abteilungen in Kontakt zu treten. Die Zusammenarbeit vor Ort ist dann das einfachste und günstigste Ergebnis. Außerdem gibt es den Mitarbeitern ein stärkeres Gefühl der Zusammengehörigkeit, wenn sie dies gemeinsam im Büro tun. In diesem Fall kann es günstiger sein, ein Bürogebäude mit mehr Platz oder auf flexibler Basis zu suchen. So können Sie immer noch die 1,5 Meter garantieren und haben gleichzeitig einen festen Platz für Ihre Arbeit.

Sie können auch anfangen, über die Neugestaltung Ihres Büros mit Besprechungsräumen nachzudenken. Bei AFAS Software und TomTom haben wir zum Beispiel festgestellt, dass sich das Büro immer mehr in Richtung einer anderen Funktion bewegt. Der Schwerpunkt liegt mehr auf Entspannung und Begegnung im Büro. Das Arbeiten wird zeitlich und örtlich flexibler.

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